Als ich in der Schweiz nach KI-Jobs suchte, fand ich jede bestehende Jobbörse lückenhaft. Inserate waren veraltet. Auf den meisten Plattformen musst du dich registrieren, bevor du überhaupt ein Inserat lesen kannst. Stellen an Hochschulen fehlten ganz, ebenso KI-Stellen bei Firmen, die nicht im engeren Sinn «Tech» sind, aber trotzdem für KI einstellen. SwissAIJob ist die Jobbörse, die ich mir gewünscht habe.
Die Plattform wird von Agenten betrieben. KI-Agenten fügen laufend Scraper für neue Arbeitgeber hinzu, pflegen und reparieren sie, sodass die Abdeckung ohne manuellen Aufwand wächst. Wie die Stellen erfasst, gefiltert und aktuell gehalten werden, steht in der ausführlichen Methodik.
Die meisten Schweizer Arbeitgeber veröffentlichen keine Löhne, deshalb ist die angezeigte Spanne geschätzt. Ein Sprachmodell (LLM) betrachtet Firma, Rolle, Level und Sektor, schätzt anhand typischer Schweizer Richtwerte (FAANG, mittelgrosse Tech-Firmen, Beratung, Start-ups, Hochschulen) eine Untergrenze, rundet sie auf CHF 5’000 genau und rechnet für die Obergrenze CHF 20’000 dazu. Nennt ein Inserat den Lohn in Franken, zeigt die Stelle stattdessen diese Zahl, markiert mit «genannt». Manchmal liegt die Schätzung gut, manchmal weit daneben. Nimm sie als grobe Orientierung, nicht als Zusage.